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FAQ

Fragen zur Anmeldung

Zur Anmeldung benötigen Sie das ausgefüllte Anmeldeformular, Ihren Personalausweis und eine beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses. Die Beglaubigungen können auch bei uns angefertigt werden, in diesem Fall legen Sie bitte die Originale vor.

Ja, Sie können uns Ihr Anmeldeformular und die nötigen Unterlagen auch per Post zusenden.

Eine Bürgschaftserklärung ist – unabhängig vom Alter – für alle Schüler und Schülerinnen sowie Studierende nötig. Nur so ist es uns möglich, die Ratenzahlung anzubieten.

Bei ausreichenden Vorkenntnissen ist es möglich, in das zweite Jahr einzusteigen. Ob eine Verkürzung sinnvoll ist, muss in Beratungsgesprächen mit den Abteilungsleitern der zu wählenden Sprachen geklärt werden. In jedem Fall ist ein Einstufungstest abzulegen.

Ja, in manchen Fällen müssen sie aber von der Zeugnisanerkennungsstelle in München anerkannt werden.

Ausländische Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Gemäß Schulordnung für die Fachakademien für Übersetzen und Dolmetschen in Bayern (FakOÜDol) bzw. Schulordnung für die Berufsfachschulen für Fremdsprachenberufe (BFSO Sprachen) geschieht dies durch den Nachweis des Kleinen Sprachdiploms des Goethe-Instituts oder einer vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus als gleichwertig anerkannten Prüfung. Gegebenenfalls führt das Institut eigene Aufnahmetests gemäß GERR (Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen) durch.

Es werden das Goethe-Zertifikat, TELC, Test DaF und die DSH-Prüfung anerkannt.

Englisch: mind. 4-6 Jahre Schulenglisch, Französisch: mind. 3-4 Jahre, Russisch und Spanisch: keine Vorkenntnisse

7 Jahre Schulenglisch, Französisch: 5 Jahre Schulfranzösisch, Russisch: 4 Jahre Schulrussisch, Spanisch: keine Vorkenntnisse

Englisch: mind. 4 Jahre, Französisch, Italienisch, Spanisch: keine Vorkenntnisse

Englisch: mind. 4 Jahre, Französisch, Italienisch, Spanisch: keine Vorkenntnisse

Nein, aber Sie haben die Möglichkeit an Erasmus/Erasmus+ Programmen teilzunehmen. Wir haben Partneruniversitäten in Italien, Spanien, Belgien, Frankreich und Großbritannien.

Nein, es gibt keinen NC.

Die Anmeldefrist für das folgende Schuljahr beginnt am 1.1. eines jeden Jahres. Aus Planungsgründen bitten wir darum, sich bis spätestens zu den Sommerferien anzumelden. Danach ist eine Aufnahme nur noch bei freien Plätzen möglich.

Gerne können Sie sich für einzelne Stunden als Gasthörer oder Gasthörerin anmelden. Jede besuchte Wochenstunde pro Halbjahr kostet 75 €. Gasthörer und Gasthörerinnen haben keinen Studierendenstatus und damit auch nicht die Rechte und Pflichten eines oder einer immatrikulierten Studierenden. Ein Anspruch auf Teilnahme an Prüfungen oder anderen Leistungsüberprüfungen besteht nicht.

Fragen zum Thema „Finanzielles“

Ja, die Anmeldegebühr beträgt 100 €.

Für Schüler und Schülerinnen mit laufenden Verträgen kostet die BFS pro Schuljahr 1.570 € (oder 10 Raten à 160 €). Ab dem Jahr 2017 kostet die BFS für Schüler und Schülerinnen mit neuen Verträgen 11 Raten à 160 € (oder bei einmaliger Zahlung der Gesamtgebühren 1.700 €).

Für Studierende mit laufenden Verträgen kostet die FAK pro Halbjahr 785 € (oder 5 Raten à 160 €). Ab dem Jahr 2017 kostet die FAK für Studierende mit neuen Verträgen 11 Raten à 160 € für ein Studienjahr (oder bei einmaliger Zahlung pro Halbjahr 850 €).

Nein, Sie müssen selbstständig überweisen oder einen Dauerauftrag einrichten.

Der Schulgeldersatz ist ein Zuschuss vom Staat Bayern, der für die Ausbildung von Schülern und Schülerinnen (derzeit 102,50 € pro Schüler bzw. Schülerin und Monat) gezahlt wird. Dieser ist bereits in die Schulgebühren einkalkuliert. Falls keine regelmäßige Teilnahme am Unterricht erfolgt, ist dieser von den Schülern und Schülerinnen selbst zu tragen.

Die Gebühr für die Abschlussprüfung beträgt 100 €.

Unseren Studierenden sowie Schülern und Schülerinnen ist es möglich, BAföG zu beantragen. Ob und in welcher Höhe dies genehmigt wird, hängt u. a. vom verfügbaren Einkommen ab (eigenes oder das der Eltern). Eine weitere Hilfe stellt das Stipendium der Schreiber-Friebel-Stiftung dar. Dies ist allerdings erst ab dem 2. besuchten Schuljahr möglich. Außerdem besteht die Möglichkeit, bei der eigenen Bank einen Bildungskredit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zu beantragen.

Fahrtkosten werden nur unter bestimmten Voraussetzungen bei Schülern und Schülerinnen der BFS erstattet. Die Einzelheiten regelt das jeweils zuständige Landratsamt. Dort ist auch der Antrag zu stellen.

Eine Nutzung des Semestertickets der FAU ist nicht möglich, Sie können aber das VGN Schülerticket (BFS und FAK) nutzen.

Der Antrag muss an folgende Stellen gerichtet werden:

Studierende der FAK: Stadt Erlangen – Amt für Ausbildungsförderung, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen.

Schüler und Schülerinnen der BFS: LRA/Stadt Wohnort der Eltern.

Das Aufbaustudium der FAK IV ist nicht BAföG-fähig.

Schüler und Schülerinnen sowie Studierende des IFA können beim Studentenwerk eine Mensakarte beantragen, und dann das vergünstigte Angebot der Mensa in Anspruch nehmen.

An der Berufsfachschule haben Sie einen Schülerstatus und an der Fachakademie sind Sie Studierende bzw. Studierender.

Fragen rund um Sprachen und Unterricht

Sie können als 1. Fremdsprache Englisch, Französisch, Russisch oder Spanisch wählen. Als 2. Fremdsprache stehen Ihnen Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch zur Auswahl. Zusätzlich bieten wir als Wahlsprache Chinesisch an.

Mit Abitur ist der direkte Einstieg in die Fachakademie in das erste oder (unter besonderen Voraussetzungen) in das zweite Studienjahr möglich. Daneben ist es auch möglich, die Fremdsprachenkorrespondentenausbildung verkürzt in nur einem Jahr zu absolvieren.

Mit einem mittleren Schulabschluss ist der Besuch der Berufsfachschule möglich.

Unter gewissen Voraussetzungen ist dies als „Externer Bewerber“.

Die Unterrichtszeiten erstrecken sich über den Tag von Montag bis Freitag von 8:00 bis ca. 16:30 Uhr, selten länger. Wir sind bemüht den Unterricht an der Berufsfachschule in der Regel spätestens um 15:35 Uhr enden zu lassen.

Die Anzahl der zu besuchenden Unterrichtsstunden beträgt in der Woche ca. 30.

An unserem Institut besteht Anwesenheitspflicht.

Die Ferien orientieren sich an der Berufsfachschule und der Fachakademie an den Schulferien in Bayern.

Das Institut bietet eine große Bandbreite an unterschiedlichen kostenlosen Angeboten, wie z. B. Bewerbungstraining, Interkulturelle Kommunikation, Tourismus, Projektmanagement, Softwarelokalisierung, Präsentation und Kommunikation und diverse IT-Kurse an.

Die Unterschiede zu einem Universitätsstudium liegen in einer persönlichen Atmosphäre, kleinen Unterrichtsgruppen, in einem internationalen Kollegium und der praxisorientierten Ausbildung.

Am IFA ist es möglich, international anerkannte Sprachzertifikate zu erwerben. Folgende Prüfungen können am Institut abgelegt werden: CILS, DELE, DELF (wird am dfi abgelegt), LCCI.

In einem Jahr erfolgt die Vertiefung der 2. Fremdsprache und eine Intensivierung der Wirtschaftskenntnisse. Bei einem anschließenden Wechsel in die Fachakademie ist es möglich, das erste Studienjahr zu überspringen und die 2. Fremdsprache abzuwählen.

FAK IV ist ein einjähriges Aufbaustudium. Es kann ein zweiter Abschluss mit einem zweiten Fachgebiet oder Dolmetschen in der bereits abgelegten 1. Fremdsprache erworben werden. Zudem können Sie an den Vorbereitungskursen zur B. A.-Externenprüfung teilnehmen und werden bei der Anfertigung Ihrer B. A.-Arbeit betreut.

Erfolgreiche Absolventen und Absolventinnen der Fachakademie können an der Hochschule für Angewandte Sprachen in München (SDI) als Externe den akademischen Grad „Bachelor of Arts Übersetzen“ erwerben. Der zusätzliche Zeitaufwand beträgt ein ½ bis 1 Jahr (siehe auch FAK IV).

Fragen rund um die Berufsaussichten

Fremdsprachenkorrespondenten und -korrespondentinnen (teilweise auch Teamassistenten und -assistentinnen genannt) sind sehr gesucht und finden hervorragende Arbeitsmöglichkeiten. Die Kommunikation steht im Vordergrund. Die Aufgabenbereiche umfassen u. a. Kundenbetreuung, Angebots- und Auftragswesen, Versand und Transportwesen, Werbung, Tätigkeit bei Messen, Anfertigung einfacher Übersetzungen und Gesprächsdolmetschen. Fremdsprachen- und Euro-Korrespondenten und -korrespondentinnen sind in allen Bereichen der Außenwirtschaft und der internationalen Kommunikation tätig:

• Import- und Exportabteilungen von Industriebetrieben und Handelsunternehmen

• Transport und Logistik

• Fluggesellschaften

• Messe

• Touristik

• Banken und Versicherungen

• Anwaltskanzleien

• Auswärtiges Amt

• Europäische und internationale Organisationen

Übersetzer und Dolmetscher arbeiten als Sprachmittler und Sprachmittlerinnen, sie helfen anderen bei der Kommunikation. Sie übertragen Texte schriftlich oder mündlich in andere Sprachen. Häufig spezialisieren sie sich auf bestimmte Fachgebiete beziehungsweise Fertigkeiten. Auch im Bereich Dolmetschen gibt es verschiedene Disziplinen, wie zum Beispiel Verhandlungsdolmetschen, Gerichts- und Behördendolmetschen, Vortragsdolmetschen und Simultandolmetschen. Angesichts der wachsenden Europäisierung und Globalisierung gibt es kaum einen Bereich, der ohne solche Sprachdienstleistungen auskommt, und die Nachfrage wächst stetig. Entsprechend vielfältig sind die möglichen Arbeitsgebiete.

Typische Tätigkeitsfelder sind:

• Übersetzen

• Dolmetschen

• Terminologie

• Sprachtechnologie

• Software-Lokalisierung

• Lektorat

• Projektmanagement

• Interkulturelles Training

• Sprachtraining

• Technische Redaktion und Journalismus

Die Unterschiede in der Ausbildung / dem Studium liegen in den Voraussetzungen und Vorkenntnissen der Sprachen, dem Anspruchsniveau und Fachschwerpunkten (z. B. in BFS: Handelskorrespondenz, Informationsverarbeitung; in FAK: Computerunterstütztes Übersetzen).

An unserem Institut sind folgende Möglichkeiten gegeben:

Nach erfolgreichem Abschluss der BFS können Sie in einem Jahr die Zusatzqualifikation Euro-Korrespondent bzw. Euro-Korrespondentin erwerben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Fachakademie können Sie das Aufbaustudium FAK IV absolvieren. Außerdem ist die Vorbereitung auf die B. A.-Externenprüfung möglich, die danach zum Master und B. A. / M. A.-Programmen an anderen Universitäten berechtigt.

Innerhalb Deutschlands wird der Abschluss „Staatl. gepr. Fremdsprachenkorrespondent“ bzw. „Euro-Korrespondent“ im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen (DEQR) mit der Stufe 4 bewertet; der Abschluss „Staatl. gepr. Übersetzer“ wird voraussichtlich mit Stufe 6 bewertet (hierfür fehlt im Moment noch die offizielle Bestätigung).

Im Ausland ist die Bewertung unterschiedlich, so ist in Großbritannien beispielsweise der „Staatl. gepr. Übersetzer“ äquivalent zum Bachelor, was einen direkten Zugang zu Master-Programmen ermöglicht.