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Berufsfachschule

Ausbildung an der Berufsfachschule

Sie haben einen mittleren Bildungsabschluss oder bereits Ihre Hochschulreife?

Dann bietet Ihnen die Berufsfachschule am IFA optimale Chancen zur Weiterbildung.

  • Ausbildung zum „Staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondenten“ (Dauer: 1-2 J.)
  • Ausbildung zum „Staatlich geprüften Euro-Korrespondenten“ (Dauer: zusätzlich 1 J.)

Die praxisorientierte Ausbildung durch unsere überwiegend muttersprachlichen Dozenten dauert zwei Jahre und umfasst Veranstaltungen in einer ersten und einer zweiten Fremdsprache sowie im Fachgebiet Wirtschaft. Unter Umständen ist eine Befreiung von der zweiten Fremdsprache oder eine Verkürzung für Hochschulabsolventen möglich. Nach erfolgreichem Abschluss zum Fremdsprachenkorrespondenten besteht die Option nach einem weiteren Jahr zum Abschluss „staatlich geprüfter Euro-Korrespondent“ zu gelangen.

Wir bieten Ihnen an:

 

Abebildet ist die Übersicht des Ausbildungsweges der BFS am IFA

Eintrittsvoraussetzungen ins 1. Jahr: mittlerer Bildungsabschluss (z. B. Realschule, Wirtschaftsschule, BAS, Quabi, Oberstufenreife)
ins 2. Jahr: Hochschulreife, Oberstufenreife
ins 3. Jahr: Staatliche Prüfung für Fremdsprachenkorrespondenten
Förderung BAföG, Stipendien, Bildungskredit u.a.
Weitere Fächer Informationsverarbeitung, Deutsch, Sozialkunde
Wochenstunden ca. 30 – siehe Stundentafel BFS
Prüfungen Prüfung für Staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondenten
Prüfung für Staatlich geprüfte Euro-Korrespondenten
Verkürzung Möglich bei entsprechenden Vorkenntnissen
Weiterbildung Übertritt an die Fachakademie am IFA (Studium zum Übersetzer und Dolmetscher), B. A. Studium Übersetzen

Seit dem Jahr 1993/94 haben die Absolventen und Absolventinnen der Berufsfachschule die Möglichkeit, nach einem weiteren Jahr die Zusatzqualifikation zum „staatlich geprüften Euro-Korrespondenten“ zu erlangen.

In der Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten (Ausbildungsdauer zwei Jahre) hat sich der Schüler bzw. die Schülerin sowohl auf eine erste Fremdsprache (Englisch, Französisch, Spanisch oder Russisch) als auch auf eine zweite Fremdsprache (Englisch, Französisch, Spanisch, oder Italienisch) festgelegt. Strebt er jetzt die Zusatzqualifikation zum Euro-Korrespondenten an, dann wird aus seiner bisherigen Nebensprache eine „vollwertige zweite“ Hauptsprache.

Das Besondere in diesem Ausbildungsabschnitt, der 10 Wochenstunden umfasst, ist, dass die Schüler nun die drei Wirtschaftsfächer Allgemeine Wirtschaftslehre, Rechnungswesen und Außenwirtschaft belegen und auch jeweils eine staatliche Abschlussprüfung ablegen.

Das Fach Allgemeine Wirtschaftslehre befasst sich mit der Beschaffung und Lagerung von Gütern, dem Warenabsatz, der Planung und Durchführung von Investitions- und Finanzierungsprozessen und mit personalwirtschaftlichen Aufgaben.

Die Inhalte des Faches Rechnungswesen sind die Erfassung von Geschäftsprozessen (System der doppelten Buchführung sowie Buchung von Geschäftsfällen, Liquiditätsgrade, Grundlagen des Währungs-, der Prozent- und der Zinsrechnung) sowie die Steuerung von Geschäftsprozessen (Vor- und Rückwärtskalkulation, sonstige Kalkulationshilfen).

Im Fach Außenwirtschaft lernen die Schülerinnen und Schüler, wie Außenhandelsgeschäfte abgeschlossen und abgewickelt werden, wie man Zahlungsvorgänge durchführt und welche Möglichkeiten der Finanzierung von Außenhandelsgeschäften zur Verfügung stehen. Die Schüler erwerben beruflich fundierte Handlungskompetenz in einer globalisierten, durch die zunehmende Verflechtung von Märkten, Gütern, Informationen und Kapital gekennzeichneten Weltwirtschaft.

Nach diesem zusätzlichen Schuljahr an der Berufsfachschule haben die Schülerinnen und Schüler ein großes Maß an Fachkompetenz erlangt, die für deren beruflichen Erfolg wichtig ist. Die nachhaltige Förderung der Handlungskompetenz (Selbst- und Sozialkompetenz) steht im Mittelpunkt des Unterrichts.

Für das Fachgebiet Wirtschaft, das im ersten Ausbildungsjahr zweistündig unterrichtet wird, werden keine speziellen Vorkenntnisse benötigt. Die Schülerinnen und Schüler begreifen sich als aktive Teilnehmer des Wirtschaftslebens und verschaffen sich einen Überblick über ihre Rolle als Konsument und Arbeitnehmer. Das Zustandekommen von Kaufverträgen oder die Bedeutung und Auswirkungen von Bankgeschäften sind Bestandteil dieser Ausbildung. Ebenso wird anhand einer konkreten Lohnberechnung erläutert, welche staatlichen Abgaben zu entrichten sind und welche individuellen Komponenten Einfluss haben könnten. Der volkswirtschaftliche Themenkomplex umfasst die Geldpolitik der EZB, Maßnahmen der staatlichen Konjunkturpolitik und verschiedene Formen des Außenhandels.

Schülerinnen und Schüler entwickeln so die Kompetenz, im nationalen und internationalen Wirtschaftsraum verantwortungsbewusst zu handeln und dabei rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Die Kombination aus sprachlichem und wirtschaftlichem Sachverstand spiegelt sich auch in den Einsatzgebieten wider, denn Fremdsprachenkorrespondenten sind in allen Wirtschaftszweigen gefragt. Somit gewährleistet diese Ausbildung vielfältige Tätigkeitsfelder wie z.B. in den Bereichen Import/Export, Tourismus, Werbung, Logistik oder bei Messen.

Für eine Fremdsprachenkorrespondentin oder einen Fremdsprachenkorrespondenten ist der Computer neben den Sprachkenntnissen eines der wichtigsten Arbeitsmittel.
Deshalb liegt im ersten Jahr der Ausbildung der Schwerpunkt bei der Texterfassung, den Schreib- und Gestaltungsregeln der DIN 5008, der Briefgestaltung und der Textpräsentation in Word und PowerPoint. Im zweiten Ausbildungsjahr stehen die Funktionen der Office-Programme im Vordergrund, mit denen Sie Ihr Berufsleben effizienter gestalten können: Schnell und sicher Texte formatieren, Termine organisieren und managen, große Kundengruppen mit der Serienbrieffunktion erreichen. Des Weiteren erfahren, wie Sie in Excel große Datenmengen bearbeiten, sich effektiv einen Überblick verschaffen, Fehler in der Datenpflege bereinigen oder die Ergebnisse Ihrer Berechnungen als Diagramm wirkungsvoll darstellen können.